Dev Log #3: Starten, Durchsuchen, Filtern — Job-Verwaltung wird ernst
Zwei Wochen Kernentwicklung und das Job-Management-Widget hat sich von einer einfachen Tabelle in ein richtiges Operations-Center verwandelt.
Job starten: Ein Klick, volle Defaults
Der Run-Job-Dialog lädt alle Defaults automatisch vom Director — Pool, Storage, Client, FileSet, Level. Du wählst den Job, passt an was nötig ist, klickst Run. Kein Rätselraten bei der Befehlssyntax, kein Copy-Paste von bconsole-Befehlen.
Im Hintergrund fragt Onesimus .defaults job=<name> beim Director ab und befüllt jedes Feld. Derselbe Befehl, den bconsole intern nutzt — aber visuell präsentiert.
BVFS-Dateibrowser
BVFS (Bareos Virtual File System) erlaubt es, den Backup-Katalog wie ein Dateisystem zu durchsuchen. Client wählen, Zeitpunkt aussuchen, durch den Dateibaum navigieren. Das ist die Grundlage für Point-in-Time-Restore — genau die Dateien aus genau dem Backup auswählen, die du brauchst.
Der BVFS-Browser lädt Verzeichnisse lazy, sodass auch Kataloge mit Millionen von Dateien reaktionsschnell bleiben.
Vollständige Status-Filter
Die Filterleiste deckt jetzt alle Bareos-Job-Status ab — nicht nur „OK" und „Fehler". Du kannst filtern nach:
- Laufend, Erstellt, Wartend
- Beendet (OK), mit Warnungen, mit Fehlern
- Abgebrochen, Fehlgeschlagen, Unvollständig
- Verify-Differenzen, Daten-Differenzen
Jeden Status, den Bareos melden kann, kann Onesimus filtern. Kombiniert mit Datumsbereich-, Client- und Level-Filtern dauert es Sekunden statt minutenlanges Scrollen durch list jobs-Ausgaben, um den einen problematischen Job zu finden.
Export: JSON und CSV
Muss ein Backup-Bericht erstellt werden? Jede Ansicht in Onesimus exportiert nach JSON oder CSV. Jobs filtern, Export klicken, Datei ans Monitoring-System oder den Chef weiterreichen.