Dev Log #2: 6 Sprachen an Tag 12
Tag 12 der Entwicklung. Die Kern-Widgets — Jobs, Clients, Storage — nehmen Form an. Und bereits jetzt spricht Onesimus sechs Sprachen.
Warum i18n so früh?
Die meisten Projekte fügen Übersetzungen nachträglich hinzu. Wir haben es an Tag 12 gemacht, als die Codebasis noch klein genug war, um es richtig zu machen. Jeder String, jedes Label, jeder Tooltip — von Anfang an sauber externalisiert.
Die unterstützten Sprachen:
- Englisch (Basis)
- Deutsch (nativ)
- Französisch
- Spanisch
- Portugiesisch
- Italienisch
Qts Übersetzungssystem (QTranslator) erkennt die Systemsprache automatisch beim Start. Man kann die Sprache aber auch live wechseln — kein Neustart nötig. Der Sprachwähler zeigt native Namen (Deutsch, Français, Español), damit man immer weiß, was man auswählt.
Dark Mode und Themes
Während wir an der UI-Schicht waren, haben wir auch das Theme-System gebaut. Onesimus wird mit einem sauberen Dark Theme (Standard) und einer hellen Alternative ausgeliefert. Die Themes nutzen Qt-Stylesheets (QSS) mit konsistenten Farb-Tokens — so dass jedes Widget das Theme respektiert, einschließlich custom-gezeichneter Elemente wie dem Gantt-Chart.
Ein Toggle-Button in der Toolbar schaltet Themes sofort um. Kein Neustart, kein Einstellungsdialog.
Der native Vorteil
Hier zeigt Qt6 seine Stärke gegenüber Web-Frameworks. Theme-Wechsel ist sofort — kein FOUC, keine CSS-Reloads, keine Hydration. Sprachwechsel ist sofort — kein Seitenneuladen, kein Zustandsverlust. Die UI aktualisiert sich einfach.
Eine native App in 2026 zu bauen ist eine bewusste Entscheidung. Wenn das Tool kritische Infrastruktur verwaltet, zählt Reaktionsgeschwindigkeit.